Arbeitsvermittlung im Auftrag der Agentur für Arbeit

Bei Arbeitslosen, deren berufliche Eingliederung voraussichtlich erschwert ist oder die nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit noch keine Beschäftigung gefunden haben, ist die Agentur für Arbeit zu verstärkten Vermittlungsbemühungen verpflichtet und dabei insbesondere gehalten, mit externen Vermittlern (so genannten "Dritten") zusammenzuarbeiten. Hierbei kommen öffentlich-rechtliche Stellen, Träger von Weiterbildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen, aber auch geeignete private Arbeitsvermittler (s. u.) in Betracht. Die Beteiligung der Dritten kann sich dabei auf einzelne Aspekte des Vermittlungsprozesses (Bewerbertraining, Stellenakquisition) erstrecken, die Agentur für Arbeit kann die Dritten aber auch mit der gesamten Vermittlungstätigkeit beauftragen. Dabei kann ein Erfolgshonorar vereinbart werden. Arbeitslose können der Beauftragung eines Dritten nur aus wichtigem Grund widersprechen. Nach sechsmonatiger Arbeitslosigkeit haben Arbeitslose aber auch ihrerseits das Recht zu verlangen, dass sie auch durch einen von der Arbeitsagentur beauftragten geeigneten Dritten vermittlerisch betreut werden (§ 37 SGB III).


Haben Sie Fragen Arbeitsvermittlung im Auftrag der Agentur für Arbeit?

Unser ExpertenForum hilft gern weiter.