Personal-Service-Agentur

Die Personal-Service-Agentur (PSA) soll Arbeitslosen über den Weg der Zeitarbeit (Leiharbeit) neue Chancen für eine dauerhafte Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt eröffnen. Die Agentur für Arbeit kann mit Erlaubnis der Behörde tätige Verleiher (Zeitarbeitsfirmen) mit der Einrichtung und dem Betrieb von PSA beauftragen (§ 37c SGB III).

Aufgabe der PSA ist es - vornehmlich von der Agentur für Arbeit vorgeschlagene - Arbeitslose im Rahmen eines sozialversicherungsrechtlichen Beschäftigungsverhältnisses einzustellen und an interessierte Betriebe zu verleihen. Die entleihenden Betriebe haben die Möglichkeit, die Betroffenen ohne "Beschäftigungs- bzw. Kündigungsrisiko" zu erproben und - bei Eignung - ggf. als Stammarbeitnehmer zu übernehmen. In verleihfreien Zeiten sollen die Betroffenen in der PSA praxisorientiert und betriebsnah qualifiziert und bei der Suche nach einer Dauerbeschäftigung außerhalb der PSA unterstützt werden. Für die Einstellung und Betreuung der Arbeitslosen vereinbaren Agentur für Arbeit und PSA pauschalierte (erfolgsbezogene) Honorare.

Die Agentur für Arbeit bietet Arbeitslosen die Beschäftigung in einer PSA an. Hierfür gelten die allgemeinen Regelungen zur Zumutbarkeit von Beschäftigungen (Arbeitslosenversicherung) und bei unberechtigter Arbeitsablehnung die Sanktionen der Sperrzeit.